Potenzpille
Leidet ein Mann unter einem Prostatakarzinom, einer bösartigen Neubildung der Vorsteherdrüse, so hat er, wenn dieser Tumor frühzeitig erkannt wird, gute Chancen auf Heilung. Eine Komplikation der Therapie, bzw. so genannten Prostatektomie, also der Entfernung des bösartigen Tumorgewebes, kann jedoch Impotenz und Harninkontinenz sein.
Der Grund dafür ist, dass die Prostata und die Nerven, die den Schließmuskel der Blase und die Erektion kontrollieren, nahe beieinander liegen. Die operierenden ärzte werden zwar in jedem Fall versuchen nervenerhaltend zu operieren, aber selbst bei schonenden Eingriffen haben zahlreiche Männer nach der Operation Probleme mit der Potenz. Mit neuartiger Potenzpille, die den PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) enthalten, können Männer nach einer derartigen Operation und unter Erektionsstörungen leiden, helfen. Aber nicht nur den Männern mit einer derartigen Krankengeschichte, auch Männern, die aus anderen Gründen an Erektionsstörungen leiden. Die weltweit bekanntesten Potenzpille sind sicherlich Viagra, Cialis und Levitra.
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