Aphrodisiakum

Hierbei handelt es sich um ein Mittel zur Wiedererweckung, Steigerung und Belebung der geschwächten oder bereits erstorbenen Zeugungskraft. Der Name ist von der „Göttin der Liebe“ aus dem Griechischen. Es wird von Aphrodite und ihrem Fest Aphrodisia abgeleitet. Auch heute werden viele diverse Mittel als Aphrodisiakum bezeichnet.

Nahrungsmittel mit aphrodisierender Wirkung sind beispielsweise Kaviar, trueffel und andere Pilze, Schokolade, Eier, Aal, Lachs Austern und andere Fische, Schildkrötenfleisch, Froschkeulen und Wildbret. Vielen Früchten und Gemüsesorten werden unabhängig von ihren chemischen Inhaltstoffen aphrodisierender Wirkung nachgesagt. Dies ist in Asien z.B. das völlig wirkungslose Pulver aus dem Horn des Nashorns. Erdbeeren sind Lusterzeuger, Chilischoten machen scharf, denn der hohe Zinkgehalt beschleunigt die Produktion des Testosterons im Körper. Der Erfolg ist die schnelle Lust auf Sex! Seit je her gilt der Granatapfel als Sinnbild der Lust und Verführung und stellt ein wirksames Potenzmittel dar.

Durch blanke Einbildung (Placebo) wirken viele Stoffe. Andere wirken durch Alkohol, da dieser die Angst und Hemmung deutlich verringert. Wiederum andere Mittel wirken durch Viagra beispielsweise mit längerer und härterer Steifheit des Gliedes und einige wirken durch Steigerung der Durchblutung oder Reizung direkt in bzw. an den Geschlechtsteilen und führen dadurch zur Verstärkung der Empfindlichkeit.

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