Levitra Anbieter Bayer AG in Schweiz unter Beobachtung
[ad#Pharmatheke 250x250] In der Schweiz droht der Bayer AG mit seinem erfolgreichen Potenzmittel Levitra Probleme. Die schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) wirft der Bayer AG, sowie den beiden amerikanischen Pharmakonzernen Eli Lilly Inc. und Pfizer Preisabsprachen bei Potenzmitteln vor und denkt über Sanktionen nach. Die Firma Pfizer ist der Hersteller der Viagra Pille, vom Unternehmen Eli Lilly stammt das rivalisierende Potenzmittel Cialis. Die schweizer Behörde hatte im Sommer 2006 eine Untersuchung gestartet und in diesem Rahmen die Preise der drei Potenzmittel genaür unter die Lupe genommen. Die WEKO stellte in dieser Untersuchung fest, dass die empfohlenen Preise der drei Potenzmittel Anbieter “unzulässige vertikale Wettbewerbsabreden” darstelle. Daraufhin wurden die beiden US-Konzerne und die Bayer AG zu einer Stellungnahmen hierzu aufgefordert. Ein Sprecher der Bayer AG lies verlauten, dass dieser Vorwurf untersucht wird, inhaltlich aber noch nichts dazu zu sagen sei. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 erwirtschaftete die Bayer AG mit der Potenzpille Levitra weltweit einen Umsatz von 248 Millionen Euro. Der Marktführer Pfizer, der 2008 mit Viagra weltweit 1,93 Milliarden Dollar Umsatz erzielte, nahm die Untersuchung zur Kenntniss und meldete, dass “Pfizer keine Rechtsverletzung oder Preisabsprache bekannt ist, man den Vorwürfe aber nachgehen wird”, so ein Unternehmenssprecher. Auch der Pharmakonzern Lilly äußerte sich positiv angetan, dass die Preisempfehlungen nicht gegen geltendes Kartellrecht versto?en haben. Mit der weltweit sehr erfolgreichen Potenzpille Cialis setzte Lilly in Jahr 2008 1,44 Milliarden Dollar um.
Quelle: Reuters Online
